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	<title>Idealismus trotz Bildungskultur</title>
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	<description>Ideen und konkrete Anregungen rund um die Schulmatrix</description>
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		<title>Idealismus trotz Bildungskultur</title>
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		<title>#ecco12 &#8211; Barcamps und ihre Reichweite</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 17:12:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Gross</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>

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		<description><![CDATA[#ecco12 war mein zweites Barcamp und diese Art eines selbstorganisierenden Kongresses oder &#8220;Mitmachkonferenz&#8221; ist unglaublich anregend. In #ecco12 wich die Aufregung vom ersten Mal eher der Reflexion. Getreu dem Motto weniger ist mehr. Als Lehrer stelle ich mir die Frage, inwieweit dieses Format der Kommunikation erfolgreich in der Schule anzusiedeln ist. Bereits auf meinem ersten &#8230; <a href="http://paradigmagnus.wordpress.com/2012/03/18/ecco12-barcamps-und-ihre-reichweite/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#187;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=paradigmagnus.wordpress.com&#038;blog=23361122&#038;post=134&#038;subd=paradigmagnus&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://paradigmagnus.files.wordpress.com/2012/03/ecco12.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-136" title="#ecco12" src="https://paradigmagnus.files.wordpress.com/2012/03/ecco12.png?w=300&#038;h=75" alt="Educamp in Kölln" width="300" height="75" /></a><strong>#ecco12</strong> war mein zweites Barcamp und diese Art eines selbstorganisierenden Kongresses oder &#8220;Mitmachkonferenz&#8221; ist unglaublich anregend. In #ecco12 wich die Aufregung vom ersten Mal eher der Reflexion. Getreu dem Motto weniger ist mehr. Als Lehrer stelle ich mir die Frage, inwieweit dieses Format der Kommunikation erfolgreich in der Schule anzusiedeln ist. Bereits auf meinem ersten Barcamp letztes Jahr in Bielefeld wurden Fach- oder Pädagogische Tage von Lehrkräften im Barcamp-Format diskutiert.</p>
<div id="attachment_150" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a title="Kurzvideo: Was ist ein Educamp?" href="http://vimeo.com/38693285" target="_blank"><img class="size-full wp-image-150 " title="educamp" src="https://paradigmagnus.files.wordpress.com/2012/03/educamp.jpg?w=750" alt="Was ist ein Educamp?"   /></a><p class="wp-caption-text">Video von Julia Mete, Jaana Müller und Ralf Appelt</p></div>
<p>Während Educamps für Bildungssüchtige reserviert zu sein scheinen (siehe Video), sind <a title="Blogbeitrag von Robert Basic zum Thema Barcamp-Entwicklung" href="http://www.robertbasic.de/2011/11/entwickelt-sich-das-barcamp-format-weiter/" target="_blank">Barcamps </a>für Jugendliche ebenfalls eine sich etablierende Methode, &#8211; so durfte ich gestern von Thore Olaf Kühn erfahren &#8211; die im außerschulischen Kontext nicht nur diskutiert sondern bereits eingesetzt werden. Beispiele sind: <a title="Gamescamp" href="http://gamescamp2011.jff.de/" target="_blank">Gamescamp</a> oder <a title="Jugend-Polit-Camp" href="http://www.netz-b.org/2011/12/jugendpolitcamp-2012-im-abc/" target="_blank">Jugend-Polit-Camp</a> (geplant). In der Session gestern wurde auch die Idee eines schulorientierten Einsatzes besprochen. Das ist mein Thema. Sehr anregend finde ich die Möglichkeit der schülerzentrierten (kollektiven und selbstorganisierten) Abiturvorbereitung, in der (im Vorfeld methodisch gecoachte) Schüler Sessions betreuen, in denen schwächere Teilnehmer möglichst von Experten im jeweiligen Fach unterstützt werden. Die Frage, ob die Sessions von den Experten eröffnet oder von einzelnen oder mehreren Schülern mit Coaching-Bedarf eingefordert werden sollten, lässt sich m.E. in beider Hinsicht beantworten. Eine weitere Frage, ob dieses &#8220;Abicamp&#8221; obligatorisch für den Abiturjahrgang sein sollte nicht. Hier dürften sich die Barcamp-Geister scheiden, denn die freiwillige Teilnahme ist eigentlich grundsätzlicher Bestandteil der Barcamp-Idee. Sollte es also zu einer freiwilligen Wochenendveranstaltung kommen, die dafür schulübergreifend angelegt ist? Oder zu einer schulinternen Pflichtveranstaltung für die jeweils eigene Oberstufe? Bereits bei der Formulierung dieser Sätze schlägt meine innere Waage für die erste Option. Hier sind doch die intrinsisch motivierten Teilnehmer zu finden, von denen die Barcamp-Idee mit Leben gefüllt wird.<br />
Ich bilde mir nicht ein, dass alle Lücken der Schüler/innen, alle Fragen und alle Zweifel beseitigt sein würden. Aber Thore und ich teilen zumindest die Zuversicht, dass ein Prinzip &#8220;Schüler coachen Schüler&#8221; vielversprechend klingt. In Varianten werden solche Peer-Group-Trainings bereits effektiv und erfolgreich eingesetzt. Damit ist es einen Versuch wert.</p>
<p>Und, warum soll man die Idee nicht weiterspinnen, es könnten doch auch andere schulübergreifende Barcamps stattfinden, sei es fächerbezogen &#8211; Musik-Barcamp, Informatik-Crack-Barcamp, Mathe-Barcamp,&#8230; oder einfach themenorientiert &#8211; Bewerbungs-Barcamp, usw.; je nachdem, was Schüler bewegt. In dieser Hinsicht beginnt die Diskussion mit meinem Kollegen Martin Kurz, der für seine Schule bereits Schüler-Coaches einsetzt. Ich sehe jedenfalls für die Oberstufe im Rahmen einer Projektwoche ein echtes Potential für eine mediengestützte Selbstorganisation von Schülern mit dem Ziel die Abiturquote für alle zu verbessern.</p>
<p><a title="YouTube Video: Was ist ein Barcamp?" href="http://www.youtube.com/watch?v=CUuAMEjK8-E" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-147" title="Barcamp Definition" src="https://paradigmagnus.files.wordpress.com/2012/03/barcamp.jpg?w=750" alt="YouTube-Video"   /></a>Doch wie führt man die Barcamp-Methode erfolgreich in die Schule ein? Dieses Thema beschäftigte uns während des ganzen Frühstücks bis zur Session &#8220;Barcamp4Beginners&#8221;. Dort hat u.a. Florian Borns ein Erklärungsvideo vom letzten Educamp gezeigt. Die Neulinge auf diesem Barcamp gaben zudem tolle Anstöße und Reflexionen, was in ihnen heute vorging und zur Bewältigung des Themenablaufs hilfreich war. Auch hier schwebt mir schon eine Idee vor: Ein Game-Barcamp in der Schule mit Schülern, Eltern und Lehrern. An Experten dürfte es uns unter den Schülern jedenfalls nicht mangeln.</p>
<p>Es wird sicher länger dauern als bis zum nächsten Edu-Camp, bis ich der Gruppe um das Thema &#8220;Barcamps für Jugendliche&#8221; mit konkreten Ergebnissen aus der Schule aufwarten kann. Aber ich bin sehr gespannt und freue mich darauf auch konzeptionell zu dieser Idee etwas beizusteuern. Meine kleinen Session-Beiträge auf #ecco12 über die YouTube-Videos und ePortfolios im Artikel zu Mahara hier im Blog haben mich jedenfalls gelehrt einen langen Atem zu haben.</p>
<p><em>Die Links im Artikel entstammen teilweise dem Forenbeitrag &#8220;Barcamp mit Schülern&#8221; auf educamp.mixxt.de initiiert von Thore Olaf Kühn.</em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/paradigmagnus.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/paradigmagnus.wordpress.com/134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/paradigmagnus.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/paradigmagnus.wordpress.com/134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/paradigmagnus.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/paradigmagnus.wordpress.com/134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/paradigmagnus.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/paradigmagnus.wordpress.com/134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/paradigmagnus.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/paradigmagnus.wordpress.com/134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/paradigmagnus.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/paradigmagnus.wordpress.com/134/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/paradigmagnus.wordpress.com/134/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/paradigmagnus.wordpress.com/134/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=paradigmagnus.wordpress.com&#038;blog=23361122&#038;post=134&#038;subd=paradigmagnus&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Heute ist &#8220;I love Free Software&#8221;-Day &#8211; warum nur heute?</title>
		<link>http://paradigmagnus.wordpress.com/2012/02/14/heute-ist-i-love-free-software-day-warum-nur-heute/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 10:33:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Gross</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[OpenSource]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich liebe freie Software! Warum denn nicht? In Zeiten von Abmahnungsdrohungen bei winzigsten Urheberrechtsverstößen, Massenprotesten gegen ACTA, bei denen nur die wenigsten wissen worum es geht (nämlich um den Schutz der Vermarkter von Urheberrechten), wilden Patentschlachten nahezu aller Softwareschmieden, da kann man doch nur freie Software lieben und sich bei jeder Installation freuen, dass Lizenzprobleme &#8230; <a href="http://paradigmagnus.wordpress.com/2012/02/14/heute-ist-i-love-free-software-day-warum-nur-heute/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#187;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=paradigmagnus.wordpress.com&#038;blog=23361122&#038;post=116&#038;subd=paradigmagnus&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_129" class="wp-caption alignleft" style="width: 360px"><a href="http://paradigmagnus.files.wordpress.com/2012/02/fsfe_ilovefs_hashtag_small.png"><img class="size-full wp-image-129" title="fsfe_ilovefs_hashtag_small" src="http://paradigmagnus.files.wordpress.com/2012/02/fsfe_ilovefs_hashtag_small.png?w=750" alt="I love free software"   /></a><p class="wp-caption-text">I love free software</p></div>
<p>Ich liebe freie Software! Warum denn nicht? In Zeiten von Abmahnungsdrohungen bei winzigsten Urheberrechtsverstößen, Massenprotesten gegen ACTA, bei denen nur die wenigsten wissen worum es geht (nämlich um den Schutz der Vermarkter von Urheberrechten), wilden Patentschlachten nahezu aller Softwareschmieden, da kann man doch nur freie Software lieben und sich bei jeder Installation freuen, dass Lizenzprobleme auf einem anderen Planeten zuhause sind. <a title="Free Software Foundation" href="http://fsfe.org/index.de.html" target="_blank">(Siehe FSF)</a></p>
<p>Das bedeutet nicht, dass ich gegen Urheberrechte bin. Allerdings &#8220;&#8230; <a title="Urheberrecht und Abmahn-Abzocke" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Verbraucherzentralen-wollen-Abmahn-Abzocke-im-Urheberrecht-verhindern-1433736.html" target="_blank">drängt sich der Eindruck auf, dass Rechteinhaber und Anwälte Abmahnungen als lukratives Geschäftsmodell entdeckt haben</a>&#8220;, wie die Verbraucherschützerin Cornelia Tausch bei heise.de zitiert wird. Hier wird von Abzocke gesprochen und nicht ganz zu Unrecht. Immer häufiger scheinen Rechte dazu zu dienen Kassen zu füllen. Die neue Punkte-Regelung des Verkehrsministers lässt sich in diese Richtung deuten: Statt Punkten könnte es demnächst hohe Bußgelder hageln. Wer schaut da nicht argwöhnisch auf all diejenigen, die einen Paragraphen erheben? Es wundert auch nicht, dass die Strafzahlungen wegen <a title="Heise: Strafzahlungen wegen fehlender Software-Lizenzen" href="http://www.heise.de/resale/artikel/Unlizenzierte-Software-Strafzahlungen-auf-neuem-Hoechststand-1428015.html" target="_blank">fehlenden Softwarelizenzen</a> in Unternehmen mittlerweile in den Millionenbereich gestiegen sind.</p>
<p>Eine gute Alternative dazu sind offene Lizenzen, wie die General Public License <a title="General Public License (Version 3) (english)" href="http://www.gnu.org/licenses/quick-guide-gplv3.html.en" target="_blank">GPL</a>. Sie regelt ganz klar, dass die darunter stehenden Produkte beliebig oft kopiert und verteilt werden dürfen &#8211; ohne Urheberrechtsverletzung! Auch verändern darf man die Produkte, sofern die Änderungen ebenfalls wieder frei zugänglich gemacht werden. Ein gutes Modell für alle, die sicher gehen möchten, dass ein &#8220;Abzockmodell&#8221; wie o.g. und Lizenzrechtsverletzungen außen vor bleiben. Die Produktpalette freier Software ist schier endlos &#8211; auch WordPress gehört dazu &#8211; und reicht von Betriebssystemen, über Anwendungsprogrammen hin zu Kunstprodukten. Ich denke da an den Free-Software-Song von Richard Stallman.</p>
<p>In der Schule kann ich freie Software nur lieben. Sie lässt sich beliebig oft auf jeden Rechner installieren. Und dies ohne einen KMS-Server mit Extra-Linzenzen für eine Betriebssystem-Beglaubigung kaufen zu müssen, oder was auch immer gewissen Software-Herstellern einfällt, um ihre Benutzer zu gängeln. Auch den Schülern kann ich freie Software auf CDs gebrannt ohne weiteres mitgeben, oder sie diese kosten- und bedenkenlos im Internet herunterladen lassen. Ganz legal ohne Rechtsverletzung und mit dem guten Gewissen, dass die Gemeinde der freien Software stets ein wenig wächst. Kein Wunder, dass die Vorteile freier Software wie GNU/Linux auch bei eingefleischten Benutzern proprietärer Systeme spürbar werden, wie die Beispiele u.a. von <a title="Windows reboot - Linux be root" href="http://www.heise.de/tp/artikel/36/36245/1.html" target="_blank">Christopher Stark</a>, dem virengeplagten Spiegel-Online Regisseur <a title="Spiegel Online &quot;Nie wieder Viren&quot;" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,812304,00.html" target="_blank">Frank Patalong</a> und dem Webentwickler <a title="10 Reasons to change from Windows to Linux (Video)" href="http://www.youtube.com/D_6CtwSDGDc" target="_blank">Shawn Ryan</a> (YouTube) zeigen.</p>
<p><strong>Ein großes Dankeschön</strong> also an alle Entwickler, die ihr geistiges Eigen- und Einfallsreichtum nicht einschließen aber öffnen und allen frei zur Verfügung stellen. Ihr seid die wahren Helden einer neuen Welt, in der Benutzer nicht ins Fadenkreuz einer Abmahnungsschlacht genommen, sondern zur besonnenen, verantworlichen Benutzung freier Informationszugänge herangeführt werden mögen.</p>
<p>Ach, ich liebe freie Software einfach. Und zwar <strong>jeden</strong> Tag!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/paradigmagnus.wordpress.com/116/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/paradigmagnus.wordpress.com/116/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/paradigmagnus.wordpress.com/116/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/paradigmagnus.wordpress.com/116/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/paradigmagnus.wordpress.com/116/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/paradigmagnus.wordpress.com/116/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/paradigmagnus.wordpress.com/116/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/paradigmagnus.wordpress.com/116/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/paradigmagnus.wordpress.com/116/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/paradigmagnus.wordpress.com/116/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/paradigmagnus.wordpress.com/116/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/paradigmagnus.wordpress.com/116/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/paradigmagnus.wordpress.com/116/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/paradigmagnus.wordpress.com/116/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=paradigmagnus.wordpress.com&#038;blog=23361122&#038;post=116&#038;subd=paradigmagnus&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Ein bisschen frei &#8230; ?</title>
		<link>http://paradigmagnus.wordpress.com/2011/11/27/ein-bisschen-frei/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 13:10:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Gross</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Moodle]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir kennen das alle. Alleine vor einer Planung sitzen und nicht mehr weiterkommen. Manchmal hilft da eine Pause, ein kurzer Rückzug von der Materie. Oder der zweite Blick eines/r Kollegen/in. Denn im Team denkt es sich oft angeregter.  Nicht selten kommt auch der Hinweis: “Du, ich hab’ da ein Arbeitsblatt, das kann ich dir gerne &#8230; <a href="http://paradigmagnus.wordpress.com/2011/11/27/ein-bisschen-frei/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#187;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=paradigmagnus.wordpress.com&#038;blog=23361122&#038;post=56&#038;subd=paradigmagnus&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_57" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://paradigmagnus.files.wordpress.com/2011/11/moodleinjail_400.jpg"><img class="size-medium wp-image-57" title="Ein bisschen frei?" src="http://paradigmagnus.files.wordpress.com/2011/11/moodleinjail_400.jpg?w=300&#038;h=284" alt="Moodle eingesperrt im Copyright" width="300" height="284" /></a><p class="wp-caption-text">Gefangen im Copyright ?</p></div>
<p>Wir kennen das alle. Alleine vor einer Planung sitzen und nicht mehr weiterkommen. Manchmal hilft da eine Pause, ein kurzer Rückzug von der Materie. Oder der zweite Blick eines/r Kollegen/in. Denn im Team denkt es sich oft angeregter.  Nicht selten kommt auch der Hinweis: “<em>Du, ich hab’ da ein Arbeitsblatt, das kann ich dir gerne geben.</em>” und wer ist nicht dankbar dafür? Unter Kollegen/innen ist es auch keine Frage, dass man das Arbeitsblatt abändern darf, um es der eigenen Situation anzupassen. Gottseidank! Sonst wäre die Hilfe sehr eingeschränkt, vielleicht sogar ein Bärendienst. Keine Lehrkraft käme auf die Idee zu sagen: “<em>Du kannst mein Arbeitsblatt gerne einsetzen, aber nur mit genau den Fragen, die ich gestellt habe und du darfst es auch nur 12 mal kopieren. Die anderen Schüler müssen gemeinsam hineinschauen.</em>” Ich glaube unsere Antwort wäre eindeutig: “Danke, das kannst du behalten!”. Da wäre mir persönlich die Freiheit des Gestaltens wichtiger als eine kurzzeitig erleichternde Gängelei. Interessanterweise verhält es sich aber mit kopiergeschützten Inhalten genau so &#8211; und wir nehmen es hin oder unterlaufen &#8211; bewusst oder unbewusst &#8211; das Kopierrecht.</p>
<h3>Ein Plädoyer für offene Bildungsinhalte &#8211; Open Educational Ressources (<strong>#OER</strong>)</h3>
<p>Doch es geht auch anders. Was, wenn die oben angesprochene Kollegialität sich nicht nur auf das eigene Lehrerzimmer beschränken würde? Es gibt schließlich viele Beispiele, für die Offenlegung von Inhalten und sowohl deren vehementen Einsatz als auch deren Weiterentwicklung. Im Softwarebereich muss man da nicht lange suchen, die OpenSource-Bewegung macht es seit Jahren erfolgreich vor &#8211; selbst im Bereich der <a title="OpenSource im Weltraum" href="http://www.heise.de/open/meldung/Freie-Datenbank-PostgreSQL-soll-in-den-Weltraum-1039976.html" target="_blank">Spitzentechnologien</a>.<br />
Auf dem <a title="Link zum Educamp" href="http://educamp.mixxt.de/" target="_blank">Educamp in Bielefeld</a> <strong>#ecbi11</strong> hatten wir eine große Diskussion darüber, die <a title="Blog von Torsten Larbig" href="http://herrlarbig.de/2011/11/23/oer-frei-bildungsmedien-das-netzwerk-entsteht-schultrojaner-ecbi11/" target="_blank">Torsten Larbig</a> bereits treffend zusammengefasst hat. Das Fazit war, dass es bereits einen sehr breiten Pool an freien Inhalten im Internet gibt, der darauf wartet zusammengeführt zu werden. Die OER-Initiative, die ich unterstütze, will genau das leisten. Die Zeit scheint reif dafür.<br />
Und eines wurde auch mir als Moodle-Lehrer dabei ganz klar: <strong>OER ist durchaus ein Label für Moodle-Kurse!</strong> Denn was für das Arbeitsblatt im Kopierschacht gilt, trifft auch für den gezippten Moodle-Kurs zu, den ich von einem Kollegen haben möchte.</p>
<h3>Freigeben, aber warum &#8230;</h3>
<p>Dabei ist es entscheidend, auch ein Kopierrecht zu verwenden, das nicht nur die <em>freie</em> Weitergabe erlaubt, sondern auch die Veränderung der Inhalte. Mit dem <a title="Link zu moodleschule.de mit dem freien Kurs Moodle-hoch-12" href="http://www.moodleschule.de/course/category.php?id=225&amp;categoryedit=on&amp;sesskey=B0Y8XBF4kr" target="_blank">freien Moodle<sup>12</sup>-Kurs zur Lehrerfortbildung</a> haben mein Kollege <a title="Blog von Martin Kurz" href="http://widerspiegel.wordpress.com/2011/10/31/freie-inhalte-im-bildungswesen-statt-kampf-mit-einem-schultrojaner/" target="_blank">Martin Kurz</a> und ich einen Anfang gemacht. <a title="Siehe Prezi zum Thema: Workshop mit Moodle-hoch-12" href="http://prezi.com/u4rynmank-nd/teacher-workshop-moodle12/" target="_blank">Der Kurs und alle Screencasting-Videos</a> dürfen kopiert und weitergegeben, aber auch verändert werden.<br />
Es stimmt schon, die ersten Schritte sind nicht einfach. Neben Perfektionismus (<em>Ist mein Kurs denn gut genug?</em>), quält vielleicht auch die Furcht sich zu blamieren (<em>Dann sieht man ja, was ich für einen Unterricht mache.</em>) und die Angst vor einer versehentlichen Nicht-Berücksichtigung von Urheberrechten (<em>Hm, ist das eingescannte Arbeitsblatt jetzt kopierrechtlich geschützt oder nicht?</em>).<br />
Da hilft nur Klarheit und konsequentes Vorgehen von Anfang an. Eine sehr gute Orientierung gibt die <a title="Link zur deutschen Seite von Creative Commons" href="http://de.creativecommons.org/was-ist-cc/" target="_blank">Creative Commons Lizenz</a> (CC). Hier findet man nicht nur eine Anleitung, unter welchen Lizenzvarianten Inhalte weitergegeben und/oder verändert werden dürfen, es lässt sich auch gleich ein eigenes Icon dafür erstellen.</p>
<p>Warum, lässt sich fragen, sollte denn jemand eigene Leistungen frei verteilen? <em>&#8220;Was hat man denn davon?&#8221;</em><br />
Nun, Bestandteil der CC ist die Bedingung der <strong>Namensnennung</strong> des/der Autors/rin. Wer die Leistung erbracht hat, das fällt also nicht unter den Tisch. Mehrfach verbesserte Moodle-Kurse haben dann eben mehrere Autoren. Ferner besteht <strong>Sicherheit</strong> über die freie Nutzung des Materials. Nicht zuletzt <strong>profitieren alle</strong> von einem (kosten)freien Pool an Arbeitsmitteln, die man nicht mehr teuer bei Schulbuchverlagen einkaufen muss.<br />
Kein Wunder, dass letztere reagieren und &#8211; wie z.B. Klett &#8211; bereits kostenlose, <a title="Moodle-Kurse von Klett" href="http://www.klett.de/sixcms/list.php?page=lehrwerk_extra&amp;titelfamilie=&amp;extra=Moodle-Online" target="_blank">vorgefertigte Moodle-Kurse</a> anbieten, die brav auf die verlagseigenen Ressourcen verlinken. Daran ist nichts auszusetzen. Auch ich habe Verlinkungen u.a. auf Infomaterial von Verlagen als zusätzliche Quellen in meinen Kursen. Die Frage nach den Kopierrechten bleibt Klett hier allerdings schuldig. Ein Moodle-Kurs unter <strong>#OEC</strong> wäre in jedem Fall davon unabhängig das Kursthema primär auf eine Schulverlagsressource hin auszurichten, wie es beim Beispiel Klett passiert. Es muss nicht mehr eine Klasse mit kostenpflichtigen Arbeitsheften ausgestattet werden, um etwa einen Moodle-Sprachkurs mit Begleitmaterial durchzuführen. Beides soll eben frei verfügbar sein.</p>
<h3>&#8230; und wie?</h3>
<p>Wie sich Moodle-Kurse mit einem <strong>Hinweis auf die CC</strong> versehen lassen, lässt sich ganz unten in unserem o.g. Kurs Moodle<sup>12</sup> einsehen (<a title="Link zu Moodle-hoch-12 - Kursinhalt" href="http://www.moodleschule.de/course/view.php?id=845" target="_blank">Siehe Block 14 Lizenzen und Download</a>).<br />
<strong>Folgende Hinweise können beim Erstellen des Moodlekurses ebenfalls helfen:</strong></p>
<ul>
<li>Externe Links (auch zu Videos) können bei Benennung der Quelle bedenkenlos eingebaut werden.</li>
<li>Bilder sollten stets auf Urheberrecht untersucht werden. Nur Bilder verwenden, die nicht unter Copyright stehen, sondern von der CC explizit frei zur Weitergabe markiert sind.</li>
</ul>
<p>Zugegeben, es macht mehr Arbeit, die Quellen sauber zu trennen und länger nach freien Alternativen zu suchen. Aber die Mühe lohnt sich. Mit einem flugunfähigen Vogel ist schließlich keinem gedient. Wenn der eigene Moodle-Kurs urheberrechtlich “sauber” ist und bedenkenlos von anderen genutzt werden darf, dann vergrößert sich auch der Pool der freien Bildungsinhalte &#8211; auch für die freie Software Moodle.<br />
Kollegialität und Solidarität werden nicht mehr vorrangig auf das unmittelbare Lehrerkollegium beschränkt sein. Für diese Vision, die Teil einer neuen Lehr- und Lernkultur ist, lohnt es sich zu streiten. Ich habe mir jedenfalls vorgenommen, meine Moodle-Kurse zu sichten und zu räumen &#8211; und nacheinander frei zu geben. Manche davon sind recht bescheiden. Doch schließlich wird man sie verändern, d.h. erweitern dürfen. Diese Einstellung kommt allen Moodlern zugute &#8211; und letztlich auch den Verlagen, die schultrojanerlos Einblick in unterrichtsnahes E-Learning erhalten.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/paradigmagnus.wordpress.com/56/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/paradigmagnus.wordpress.com/56/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/paradigmagnus.wordpress.com/56/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/paradigmagnus.wordpress.com/56/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/paradigmagnus.wordpress.com/56/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/paradigmagnus.wordpress.com/56/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/paradigmagnus.wordpress.com/56/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/paradigmagnus.wordpress.com/56/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/paradigmagnus.wordpress.com/56/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/paradigmagnus.wordpress.com/56/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/paradigmagnus.wordpress.com/56/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/paradigmagnus.wordpress.com/56/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/paradigmagnus.wordpress.com/56/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/paradigmagnus.wordpress.com/56/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=paradigmagnus.wordpress.com&#038;blog=23361122&#038;post=56&#038;subd=paradigmagnus&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Moodlekurs nonfree ?</media:title>
		</media:content>

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			<media:title type="html">mactuxman</media:title>
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			<media:title type="html">Ein bisschen frei?</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>(B)Logbuch der (P*)Enterprise, Lernzeit 2011.10.02. Wir befinden uns in Mahara, &#8230;</title>
		<link>http://paradigmagnus.wordpress.com/2011/10/02/logbuch-der-penterprise-lernzeit-2011-10-02-wir-befinden-uns-in-mahara/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 16:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Gross</dc:creator>
				<category><![CDATA[OpenSource]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://linuxinderschule.wordpress.com/?p=35</guid>
		<description><![CDATA[In vielen Episoden hat der wohl berühmteste Raumschiffkapitän aller Zeiten einen derartigen Eintrag vollzogen. Regelmäßig nahm Käptn Kirk in alter Tradition Logbucheinträge vor, hielt wichtige Ereignisse und Vorkommnisse fest, formulierte Zweifel und Reflexionen, begründete Entscheidungen. Seine Nachfolger Picard und Janeway machten danach keine Ausnahme. Natürlich unterscheidet sich ein schulisches Lerntagebuch in einigen Punkten von einem &#8230; <a href="http://paradigmagnus.wordpress.com/2011/10/02/logbuch-der-penterprise-lernzeit-2011-10-02-wir-befinden-uns-in-mahara/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#187;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=paradigmagnus.wordpress.com&#038;blog=23361122&#038;post=35&#038;subd=paradigmagnus&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://paradigmagnus.files.wordpress.com/2011/10/debian-spacebanner_6001.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-47" title="Der Weltraum, undendliche Weiten ..." src="http://paradigmagnus.files.wordpress.com/2011/10/debian-spacebanner_6001.jpg?w=750" alt="Debian GNU/Linux HIntergrundsbild (Ausschnitt)"   /></a></p>
<p>In vielen Episoden hat der wohl berühmteste Raumschiffkapitän aller Zeiten einen derartigen Eintrag vollzogen. Regelmäßig nahm Käptn Kirk in alter Tradition Logbucheinträge vor, hielt wichtige Ereignisse und Vorkommnisse fest, formulierte Zweifel und Reflexionen, begründete Entscheidungen. Seine Nachfolger Picard und Janeway machten danach keine Ausnahme.</p>
<p>Natürlich unterscheidet sich ein schulisches Lerntagebuch in einigen Punkten von einem Logbuch eines Schiffsoffiziers. Die Grundideen bleiben aber Nachvollziehbarkeit, Nachhaltigkeit und Verantwortung. Über Sinn und Unsinn von Lerntagebüchern möchte ich mich an dieser Stelle nicht auslassen. Es sei auf zwei Artikel (von vielen) zu diesem Thema verwiesen, von denen ich mich inspirieren ließ. Einmal den Artikel <a title="Heino Apel - Onlinejournal Lernreflexionen online" href="http://www.medienpaed.com/03-1/apel03-1.pdf" target="_blank"><em>Onlinejournal &#8211; Lernreflexion online</em></a> von Heino Apel (hier als PDF) und zum anderen eine kürzere Zusammenfassung von Werner Stangl: <a title="Werner Stangl - Weblogs" href="http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNTECHNIK/Weblogs.shtml" target="_blank"><em>Weblogs als Werkzeuge für selbstorganisiertes Lernen</em></a> .</p>
<p>Mit der Einführung des ePortfolio-Systems Mahara an unserer Schule, habe ich mich darauf eingelassen. Meine diesbzgl. Prezi-</p>
<div id="attachment_37" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a title="Mahara-Prezi von Thorsten Gross" href="http://prezi.com/d-g-394nc7rn/mahara-testinstanz/" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-37" title="maharaprezi_300" src="http://paradigmagnus.files.wordpress.com/2011/10/maharaprezi_300.jpg?w=150&#038;h=112" alt="Screenshot Prezi" width="150" height="112" /></a><p class="wp-caption-text">Mahara-Prezi</p></div>
<p>Präsentation steht unter <a title="Mahara-Prezi von Thorsten Gross" href="http://bit.ly/maharaprezi" target="_blank"><strong>http://bit.ly/maharaprezi</strong></a> online zur Verfügung und kann gerne weiterverwendet werden. Es lag mir am Herzen transparent zu machen, dass es hier um ein Angebot geht, bei dem Lehrer/innen und Schüler/innen Hand in Hand arbeiten müssen, um zu brauchbaren Ergebnissen zu kommen. Möglicherweise sollten Lehrkräfte ihre Rolle noch einmal überdenken. Ich glaube zwar, dass Coaching neben (be)Lehren und die Bereitstellung von Bewertungs- und bewertungsfreien Zonen nebeneinander ganz alltäglich für Lehrer sein müssten. Aber ich weiß auch, dass es andere Meinungen geben kann. In jedem Fall sehe ich, dass Schüler/innen zu guter ePortfolio-Arbeit angeleitet werden sollten.</p>
<div id="attachment_39" class="wp-caption alignleft" style="width: 242px"><a title="Reflexion Linux-AG von Thorsten Groß" href="http://p145632.mittwald.info/mahara/view/view.php?id=92" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-39" title="mahara_diary_linag_300" src="http://paradigmagnus.files.wordpress.com/2011/10/mahara_diary_linag_300.jpg?w=232&#038;h=244" alt="Screenshot der Lern-Reflexion Linux-AG" width="232" height="244" /></a><p class="wp-caption-text">Reflexion Linux-AG</p></div>
<p>Natürlich reflektiere ich meine ersten Versuche über die bereits gebloggte Linux-AG. Siehe <a title="Reflexion Linux-AG von Thorsten Groß" href="http://bit.ly/mahara-linuxag" target="_blank"><strong>http://bit.ly/mahara-linuxag</strong></a>. Eine gute Gelegenheit, Erfahrungen zu sammeln und  &#8211; so hoffe ich &#8211; meinen Unterricht zu verbessern. In der AG selbst möchte ich die Schüler natürlich dazu anleiten, Lerntagebücher regelmäßig zu schreiben und auch formulieren zu lassen, wo etwas nicht optimal funktioniert hat. Am Ende steht neben mehreren Einträgen auch die Hoffnung eine Form von Evaluation vornehmen und Verbesserungen umsetzen zu können. Das, was Schulentwicklung letztlich ausmacht.</p>
<p>Mögen andere von meinen ersten Versuchen inspiriert werden, oder sie zum Anlass nehmen, mich eines besseren zu belehren. Denn auch ich stehe hier &#8211; wie viele &#8211; erst am Anfang. Bitte nicht zögern und mir gerne unter die Arme greifen, falls jemand über mehr Lerntagebuch-Erfahrung verfügt als ich. Ich lerne gerne dazu!</p>
<p>Kirk Ende.</p>
<p>P.S. *Das P steht natürlich für Pinguin.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/paradigmagnus.wordpress.com/35/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/paradigmagnus.wordpress.com/35/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/paradigmagnus.wordpress.com/35/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/paradigmagnus.wordpress.com/35/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/paradigmagnus.wordpress.com/35/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/paradigmagnus.wordpress.com/35/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/paradigmagnus.wordpress.com/35/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/paradigmagnus.wordpress.com/35/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/paradigmagnus.wordpress.com/35/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/paradigmagnus.wordpress.com/35/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/paradigmagnus.wordpress.com/35/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/paradigmagnus.wordpress.com/35/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/paradigmagnus.wordpress.com/35/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/paradigmagnus.wordpress.com/35/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=paradigmagnus.wordpress.com&#038;blog=23361122&#038;post=35&#038;subd=paradigmagnus&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">mactuxman</media:title>
		</media:content>

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		</media:content>

		<media:content url="http://paradigmagnus.files.wordpress.com/2011/10/maharaprezi_300.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">maharaprezi_300</media:title>
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			<media:title type="html">mahara_diary_linag_300</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Wie gründet man eine Linux-AG?</title>
		<link>http://paradigmagnus.wordpress.com/2011/08/16/wie-grundet-man-eine-linux-ag/</link>
		<comments>http://paradigmagnus.wordpress.com/2011/08/16/wie-grundet-man-eine-linux-ag/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 22:47:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Gross</dc:creator>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[OpenSource]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Schule mit Linux-Ausstattung, das ist nicht so häufig gesehen in deutschen Landen. Was also tun, wenn überall Windows läuft und man interessierte Schüler hat, die gerne mal aus dem Fenster schauen möchten? Ganz einfach, man gründet eine Linux-AG, die sich außerhalb der normalen schematisierten Vorgaben bewegt und betreibt nebenbei ein wenig Geek-Hunting oder Freak-Coaching &#8230; <a href="http://paradigmagnus.wordpress.com/2011/08/16/wie-grundet-man-eine-linux-ag/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#187;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=paradigmagnus.wordpress.com&#038;blog=23361122&#038;post=20&#038;subd=paradigmagnus&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Schule mit Linux-Ausstattung, das ist nicht so häufig gesehen in deutschen Landen. Was also tun, wenn überall Windows läuft und man interessierte Schüler hat, die gerne mal aus dem Fenster schauen möchten? Ganz einfach, man gründet eine Linux-AG, die sich außerhalb der normalen schematisierten Vorgaben bewegt und betreibt nebenbei ein wenig <em>Geek-Hunting</em> oder <em>Freak-Coaching</em> oder wie auch immer man es nennen will.<a title="Linux-AG Ricarda-Huch-Schule" href="http://www.ricarda-huch.dreieich.schule.hessen.de/fach/informatik/linux-ag.html" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-27" title="homepage_linuxag02" src="http://paradigmagnus.files.wordpress.com/2011/08/homepage_linuxag02.jpg?w=300&#038;h=274" alt="RHS-Homepage - die Linux-AG" width="300" height="274" /></a></p>
<p>Zwei Vorgehensweisen haben sich m.E. bewährt. In beiden Fällen ist es natürlich hilfreich einen guten Draht zum lokalen Admin zu haben (falls er einem nicht im Spiegel entgegen-lächelt) und ggfs. auch mit Extra-Räumlichkeiten aufwarten zu können. Zum einen ist die “billigste” (weil einfachste) Variante, die vorhandene Peripherie zu nutzen und Linux auf den bestehenden Rechnern per Live-CD im Computerraum zu starten. Das kostet vielleicht 10 Euro für eine Spindel zu brennende CDs. Zugegeben, dazu muss man über die Rechte verfügen, einen Schul-PC frei booten zu dürfen. Das kann jedoch verhandelbar sein, denke ich. Schlimmstenfalls muss man vor den AG-Stunden die PCs im Boot-Menü umstellen. Je nach Anzahl der Rechner kann das natürlich richtig Arbeit bedeuten. Falls diese Hürde nicht besteht, ist die Option “Live-CD” eine gute Wahl für größere Schülergruppen, denn mit dem Einlegen der CDs kann es losgehen.</p>
<p>Eine zweite – etwas aufwändigere – Variante besteht darin, in einem speziellen Raum (mit Netzwerkanschluss) einen AG-Raum einzurichten. Dazu benötigt man natürlich einige Ressourcen: Angefangen bei ausrangierten PCs, die man als Schule jedoch als Spende von umliegenden Firmen erhalten kann. Nicht vergessen: Es gibt spezielle Linux-Distributionen, die explizit für alte Hardware optimiert sind! Die Vorteile hier liegen (im wahrsten Sinne des Wortes) auf der Hand. Die Schüler können das Betriebssystem selbst installieren und die Sponsoren-PCs auch einmal öffnen und ihre “Eingeweide” untersuchen. Auch hier liegen viele Entdeckungen und Erfahrungen verborgen. Mit dem Schraubenzieher auf einen PC loszugehen und keine Angst vor Schrammen haben zu müssen. Da geht einem Schüler doch das Herz auf. Zumindest ist das meine Erfahrung.<br />
Wenn die eigens zusammengesetzte Kiste dann auch noch mit dem freien Betriebssystem, das sich beliebig oft ohne Lizenzschatten auf anderen Rechnern installieren lässt, startet, dann haben Schüler ein echtes Erfolgserlebnis.</p>
<p>Inhaltlich weiter geht es mit den Anwendungsprogrammen und natürlich der Shell. Die wenigsten kennen unter Windows noch die DOS-Eingabekonsole. Mit den Möglichkeiten einer Bash und den zahlreichen Optionen zur Bestimmung von Netzwerkeinstellungen oder Kommunikation mit anderen Rechnern lassen sie sich gut beschäftigen und lernen eine Menge über Protokolle, Dienste und Grundlagen von TCP/IP. Eine gute Einstiegshilfe dazu ist der Grundkurs <a title="F. Kalhammer - Linux-Kurs" href="http://www.linux-praxis.de/linux1/" target="_blank">linux-praxis</a> von F. Kalhammer. Aber selbstverständlich gibt es zahlreiche Tutorials und Foren zu dem Thema.</p>
<p>Zur Übersicht der zu verwendenden Distributionen sei <a title="Distrowatch" href="http://distrowatch.com/" target="_blank">Distrowatch</a> empfohlen. Hier findet man die 100 meist benutzten Linux-Varianten und erhält einen guten Überblick über aktuelle Entwicklungen. Für Schüler ist es hilfreich zu wissen, dass man zu verschiedenen Zwecken eine passende Distribution finden kann – etwa <a title="Puppy Linux" href="http://distrowatch.com/table.php?distribution=puppy" target="_blank">Puppy-Linux,</a> ein Linux-Derivat, das sich problemlos auf einem USB-Stick installieren lässt. Falls das mit dem CD-Boot doch nicht erlaubt sein sollte.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/paradigmagnus.wordpress.com/20/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/paradigmagnus.wordpress.com/20/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/paradigmagnus.wordpress.com/20/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/paradigmagnus.wordpress.com/20/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/paradigmagnus.wordpress.com/20/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/paradigmagnus.wordpress.com/20/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/paradigmagnus.wordpress.com/20/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/paradigmagnus.wordpress.com/20/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/paradigmagnus.wordpress.com/20/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/paradigmagnus.wordpress.com/20/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/paradigmagnus.wordpress.com/20/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/paradigmagnus.wordpress.com/20/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/paradigmagnus.wordpress.com/20/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/paradigmagnus.wordpress.com/20/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=paradigmagnus.wordpress.com&#038;blog=23361122&#038;post=20&#038;subd=paradigmagnus&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>

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			<media:title type="html">homepage_linuxag02</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Linux oder Windows, Herr Groß?</title>
		<link>http://paradigmagnus.wordpress.com/2011/05/22/hello-world/</link>
		<comments>http://paradigmagnus.wordpress.com/2011/05/22/hello-world/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 May 2011 13:09:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Gross</dc:creator>
				<category><![CDATA[GNU/Linux]]></category>
		<category><![CDATA[OpenSource]]></category>

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		<description><![CDATA[Linux in der Schule. Ein oft angesprochenes aber selten realisiertes Thema. Das gleichnamige Buch von Karl Sarnow hat mir schon vor Jahren nicht viel weitergeholfen, trotz vieler guter Ideen. Auf diversen Messen, vor allem auf den LinuxTAGen, habe ich selbst wertvolle Anregungen erhalten &#8211; u.a. am SuSE-Stand. Zuletzt erschien ein größerer Artikel über dieses Thema &#8230; <a href="http://paradigmagnus.wordpress.com/2011/05/22/hello-world/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#187;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=paradigmagnus.wordpress.com&#038;blog=23361122&#038;post=1&#038;subd=paradigmagnus&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="OpenSource in der Schule - Bild von Schoolforge.net" src="http://www.subtangent.com/maths/images/schoolforge80.png" alt="Schoolforge.net Logo (alt)" /><em><strong>Linux in der Schule.</strong></em> Ein oft angesprochenes aber selten realisiertes Thema. Das gleichnamige Buch von Karl Sarnow hat mir schon vor Jahren nicht viel weitergeholfen, trotz vieler guter Ideen. Auf diversen Messen, vor allem auf den LinuxTAGen, habe ich selbst wertvolle Anregungen erhalten &#8211; u.a. am SuSE-Stand.<br />
Zuletzt erschien ein größerer Artikel über dieses Thema im <a title="Linux User 2009" href="http://www.linux-community.de/Internal/Artikel/Print-Artikel/LinuxUser/2009/09" target="_blank">Linux User Magazin 2009</a>. Es folgten einig Leserbriefe, an denen ich mich beteiligt habe. Allerdings hat sich die Schullandschaft kaum geändert. Ich bin Lehrer und Administrator eines Schulnetzwerkes, seit Jahren im Bereich Lehrerfortbildung in Sachen IT unterwegs (ja, auch Schulungen für Lehrkräfte mit Linux stehen auf dem Programm) und möchte darüber berichten warum und wie an unserer Schule Linux eingesetzt wird. Ich freue mich auch über Antworten zu diesem Thema.</p>
<p><strong>Zu den Fakten:</strong> An der Ricarda-Huch-Schule in Dreieich Sprendlingen wird sein mehr als 5 Jahren Linux erfolgreich eingesetzt. Dank Unterstützung meines Kollegen <a title="Blog von Martin Kurz" href="http://widerspiegel.wordpress.com" target="_blank">Martin Kurz</a>.<br />
Mit wachsender Unterrichtsbeteiligung (u.a. wird im Informatik-Leistungskurs meines Kollegen Michael und im Grundkurs meines Kollegen Robert Java mit Eclipse auch unter Linux programmiert, meine Schüler der 9. und 10. Klasse üben sich in HTML/Javascript/PHP mit Bluefish und Quanta, meine Linux-AG setzt spielerisch Samba- und Apache-Server auf, &#8230; und und und).<br />
Wir (das sind neben mir die beiden genannten Informatik-Kollegen) setzen die Linux-Musterlösung aus Baden-Württemberg in der aktuellen <a title="Download ISO Image" href="http://www.lml.support-netz.de/open/iso/" target="_blank">OpenLML Version 5</a> ein. Diese Schulserver-Lösung setzt auf Debian 5 gepaart mit einer Web-Oberfläche zur Verwaltung der Klassen, die vom <a title="Landesmedienzentrum BW" href="http://www.support-netz.de/startseite/ueber-paedmlr.html" target="_blank">Landesmedienzentrum Baden-Württemberg</a> entwickelt wurde. Daneben hat dieses System eine Firewall (IPCop), die integriert (als VM) oder auf einem separaten Server aufgesetzt werden kann. Moodle und Horde gehören ebenso dazu, wie ein OpenVPN-Server, mit dem sich sichere Zugriffen von außen realisieren lassen.</p>
<p>So, das war alles sehr technisch. Doch zur Frage, <strong>warum</strong> soll man eigentlich<strong> GNU/Linux in der Schule</strong> einsetzen? Eine gute Antwort lieferte ein Redakteur der Zeitschrift Linux User in dem ZDF/3Sat-Beitrag &#8220;<a title="3Sat: Die Reise des Pinguins" href="http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&amp;obj=11913" target="_blank">Die Reise des Pinguins</a>&#8221; (auch auf <a title="YouTube: Die Reise des PInguins" href="http://www.youtube.com/watch?v=ybhq9HNXolM" target="_blank">YouTube</a> noch einsehbar), als er sagte, dass das Internet morgen das sein werde, wozu wir es heute machen. Also je mehr freie Software wir heute dort etablieren, umso weniger werden wir von Konzernen (die bereits heute unser politisches Geschehen maßgeblich bestimmen) per DRM oder Lizenzbestimmungen geknebelt. Ich weiß wovon ich Rede, wir haben uns gerade mit Lizenzbestimmungen zur Benutzung von Windows 7 im Netzwerk auseinander gesetzt.<br />
Persönlich lautet mein größtes Argument: Schulen sollen Bildung (nicht Ausbildung !) vermitteln, am Ende sollen mündige Bürger stehen, die in unsere demokratische Gesellschaft erfolgreich mitgestalten mögen. Mündig, das heißt für mich, sie sollen bewusste Entscheidungen treffen können. Und demokratisch entscheiden kann man sich wohl nur, wenn man mehr als eine Alternative kennt.<br />
Also halte ich es für unabdingbar, dass freie Software in der Schule und im Unterricht eingesetzt wird, um den Benutzern von morgen jene Alternativen nahe zu bringen. Wofür sie sich letztlich entscheiden werden, das soll ihre eigene Sache sein. Aber Kenntnis zu vermitteln von freien Betriebssystemen, Browsern, Editoren, Plattformen, etc.. das ist m.E. (u.a.) Aufgabe gerade der öffentlich-rechtlichen Schulen. Das heißt nicht, dass ich komplett gegen Windows oder MacOS bin, im Gegenteil. Jedes System hat Stärken und Schwächen. Aber gerade die gilt es doch auszuloten und den Schülern transparent zu machen.</p>
<p>Projekte, in denen OpenSource in Behörden getestet oder realisiert sind, kann man unter <a title="Karte oss.bund.de" href="http://www.oss.bund.de/Karte" target="_blank">www.oss.bund.de</a> einsehen. Ich bin der Meinung, es sind gewiss noch viel mehr Einrichtungen, zumal das <a title="Stellungnahme Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik" href="https://www.bsi.bund.de/ContentBSI/Themen/FreieSoftware/index_htm.html" target="_blank">BSI eindeutig zu heterogenen Netzwerken</a> aufruft.</p>
<p>Ich bin doch nicht die einzige Lehrkraft, deren Schüler zu Beginn des Unterrichts fragen: &#8220;Linux oder Windows, Herr Lehrer?&#8221;. Oder doch?</p>
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